Fundstücke KW 28

Der in KW 27 erwähnte Urheberrechtsstreit, der von den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen vom Zaun gebrochen wurde, ging vergangene Woche in eine neue Runde: Die rem veröffentlichten eine Stellungnahme, in der sie ihre Position untermauern. Interessant ist dabei u.a., dass die rem eine Summe von € 250,- für die einmalige Veröffentlichung eines Fotos im Internet als „angemessen“ erachten …
Mit dem gleichen Thema setzt sich auch das Blog von arthistoricum auseinander: „What an ugly mess, to hell with it„!

In Israel haben Reenactors aus Israel und Russland die Schlacht von Hattin 1187 nachgespielt. Ein Bericht (auf Englisch) in der Tmes of Israel.

„Crowdfunding“ im Mittelalter: Die Wiener zahlten im 14.-15. Jahrhundert für den Bau des Stephansdoms, weiß derstandard.at.

Die „Interessengemeinschaft 14. Jahrhundert“ wird am kommenden Wochenende (18.-19. Juli 2015) die Bachritterburg Kanzach mit dem Thema „Kindheit im Mittelalter“ beleben.

Zum Bild der Woche zitiere ich die Beschreibung der AG Historisches Handwerk, die dieses großartige Objekt nach einem Fund angefertigt hat:

„Römisches Tintinnabulum in Form eines Phallus mit Bocksbeinen. Auf dem Phallus sitzt eine nackte Frau, die über dessen Eichel als Zeichen des Sieges der Männlichkeit (virtus) über das Böse einen Lorbeerkranz hält. Zwischen den Bocksbeinen ist ein weiterer Phallus, und der Schweif, der sich dem Hinterteil der nackten Frau annähert, ist ebenfalls als Phallus ausgeformt.“

"Römisches Tintinnabulum", angefertigt und (c) des Fotos AG Historisches Handwerk.

"Römisches Tintinnabulum", angefertigt und (c) des Fotos AG Historisches Handwerk.

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