Fundstücke KW 41

Beim Abbau eines der ältesten Bauernhäuser im Land Salzburg zur Überführung in ein Freilichtmuseum kommen spannende Fundstücke zutage, meldet meinbezirk.at (mit Video).

In Menden im Sauerland haben Archäologen möglicherweise die Grablege des um 1200 verstorbenen Klostergründers Graf Heinrich I. von Arnsberg entdeckt, berichtet der Lokalkompass.

Neben einem Schwert, einer Lanze und anderen Grabbeigaben wurde in einem frühmittelalterlichen Gräberfeld bei Zeitz im Burgenlandkreis auch das Skelett einer gefesselten Frau mit einer Eisenstange in der Brust entdeckt. Details dazu in der Mitteldeutschen Zeitung (mit Video).

Das Archäologische Museum Hamburg macht einen Teil seiner umfangreichen Münzsammlung über die Plattform Kenom online zugänglich.

Warum sind Wikinger heute so populär? Für das Hamburger Abendblatt berichtet Kai Wiedermann über die Forschungen der Tübinger Archäologin Nina Nordström, die dieser Frage nachgeht.

Derweil fand in Schleswig eine Fachtagung zu Wikingern und Rechtsextremismus statt, und jetzt macht sich der dortige Museumsdirektor Sorgen um die „Marke Wikinger“ … So jedenfalls in der SHZ zu lesen.
Tagung und Bericht sorgten wie erwartet für z.T. heftige Diskussoinen, z.B. bei Archäologie im Norden.

Was macht ein Museumspädagoge? Ole Bunte hat im AFM Oerlinghausen ein Praktikum absolviert und berichtet darüber im Blog des Museums.

Vor fast 500 Jahren schuf der Augsburger Unternehmer Hans Fugger eine Stiftung, die bedürftigen Menschen bezahlbaren Wohnraum bieten sollte. Sie existiert heute noch und vermietet nach wie vor Wohnungen für eine Jahreskaltmiete von einem Rheinischen Gulden (etwa € 0,88) – allerdings nur an katholische Augsburger, wie die Süddeutsche vermeldet.

Das Blog „Legenden unter der Lupe“ widmet sich der Hygiene im Mittelalter (und verlinkt auf meinen Beitrag zum Mythos von den schlechten Zähnen).

„Heilige Hunde“ sind das Thema des aktuellen Beitrags auf Curiositas.

Seit 1997 erscheint die Reihe „Mittelalter-Forschungen“ im Verlag Jan Thorbecke. Alle Bände bis einschl. 2014 sind jetzt im Online-Bestand der UB Heidelberg kostenlos als Volltexte abrufbar, künftige Bände sollen immer mit 2 Jahren Verzögerung aufgenommen werden.

Gingen die Menschen im Mittelalter anders? Das ist angesichts der dünnen Ledersohlen und des fehlenden Fußbetts mittelalterliche Wendeschuhe tatsächlich nicht auszuschließen. Dennoch hat Roland Warzecha mit der Veröffentlichung dieses Videos für einige Diskussionen und auch Spott in den sozialen Netzwerken gesorgt. Ich überlasse es meinen LeserInnen selbst, sich ein Urteil zu bilden:

 

3 Gedanken zu „Fundstücke KW 41

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