Fundstücke KW 15

Insgesamt 110 Münzen aus dem 14. bis 19. Jahrhundert kamen bei der Sanierung der Nicolaikirche in Eisleben zum Vorschein, meldet die Mitteldeutsche Zeitung.

Anja Kircher-Kannemann präsentiert „des Tannhäusers Tischzucht“, ein gereimtes Regelwerk zum Benehmen bei Tisch aus dem 13. Jahrhundert.

Kritik am Wissenschaftsbetrieb der Geisteswissenschaften: „Statt echter Erkenntnis zählen die Summe der Fördergelder und die Menge der Fachaufsätze: So verkommen die Geistes- und Sozialwissenschaften, kritisiert Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft“, bei Deutschlandfunk Kultur.

Der Focus widmet sich einer Neuerscheinung von Gerd Althoff, Malte Prietzel u.a. zum Dauerthema „Krieg im Mittelalter“.

Auf die Frage, ob er gerne im Mittelalter gelebt hätte, antwortet Benjamin Lammertz in seinem Blog In Foro 1300 mit einem klaren „Nein“ – allerdings aus anderen als den gemeinhin vorgebrachten Gründen.

Die Universität Tübingen will künftig Lehrveranstaltungen auf dem Campus Galli, der umstrittenen Inszenierung einer frühmittelalterlichen Klosterbaustelle, durchführen, meldet der Informationsdienst Wissenschaft.

Im Mittelalter-Blog zieht Manuel Kamenzin ein Resummée des Webinars „Digitale Werkzeuge des (Mittelalter-) Historikers“.

Klaus Graf präsentiert die Handzeichnung einer Druckerpresse in einem Wiegendruck von 1484.
Außerdem schreibt er über das „Urgichtbüchlein“ und Hinrichtungen in Ellwangen im 15. Jahrhundert.

In einem 25-minütigen Pdcast erzählt Ralf Grabuschnig die Geschichte des Klimawandels.

Über ein tolles Projekt berichtet meinbezirk.at: Studierende der Uni Klagenfurt katalogisieren mittelalterliche Bücher und Dokumente aus den Handschriftenbeständen des ehemaligen Benediktinerklosters Stift Millstatt.

In Altenerding sind die Ausgrabungen eines karolingischen Königshofs abgeschlossen, nun folgt die langwierige Auswertung der Funde, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

 

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