Fundstücke KW 32

Am 7. August 626 scheitern Awaren und Perser mit der Eroberung Konstantinopels. Die Welt erinnert daran.

Offenbar hatten die Wikinger über Jahrhunderte ein Handelsmonopol auf Walrosselfenbein. Und möglicherweise hat ihr Verschwinden aus Grönland etwas mit dem Ende des lukrativen Geschäfts zu tun – so zumindest fasst scinexx.de die Ergebnisse einer britischen Studie zusammen. (Mit herzlichem Dank an Herrn Jablonski!)

Ein Schiff, das im 16. Jahrhundert vor Norwegen sank, hatte Feuersteine aus Dänemark als Ballast geladen. Der Beitrag im Standard erklärt auch das Verfahren einer solchen Herkunftsbestimmung.

Deutschlandfunk Kultur widmet sich noch einmal recht ausführlich dem spektakulären Schatzfund von Rügen.

Im polnischen Wolin findet jedes Jahr ein großes Wikinger- und Frühmittelaltertreffen statt. Wie schon mehrfach dokumentiert, entwickelt sich dieses seit geraumer Zeit auch immer stärker zu einem beliebten Sammelplatz für geschichtsklitternde Neonazis und Rechtsextreme aller Art. Das Problem ist schon lange bekannt, wird aber von Verantwortlichen und Mitgliedern der FrüHmi-Szene gerne ignoriert oder klein geredet.
Karl Banghard vom AFM Oerlinghausen hat nun (wieder einmal) fotografisch festgehalten, welch Geistes Kinder zahlreiche der Besucher und Akteure vor Ort sind.

Bei Grabungen in Rheine kamen mittelalterliche Funde und Fundamente ans Tageslicht, meldet archaeologie-online.de.

Die 8 m lange und 4 t schwere hölzerne Welle eines riesigen Wasserrads aus dem 15. Jahrhundert konnte in Bad Schlema im Erzgebirge in einer sechsstündigen Bergungsaktion mit Hilfe eines Schwerlastkrans geborgen werden. Meldung bei archaeologie-online.de.

Agnes von den Wienischen Hantwercliuten dokumentiert in ihrem Blog die Recherche und Herstellung eines geknöpften Kleides um 1350.

Spannende Untersuchungen an einem Gemälde der hl. Agnes des 15. Jahrhunderts aus dem Germanischen Nationalmuseum dokumentiert dieses Video der Leibniz-Gesellschaft:

Mehr zum Projekt auf den Seiten des GNM.

 

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