„Faszination Schwert“ – Sonderausstellung im LMW Stuttgart

Sonderausstellung "Faszination Schwert". (c) Landesmuseum Württemberg, Stuttgart.

Sonderausstellung „Faszination Schwert“. (c) Landesmuseum Württemberg, Stuttgart.

Vom Schwert geht seit jeher eine besondere Faszination aus, ist es doch die erste Waffe, die nicht ursprünglich als Werkzeug oder zur Jagd, sondern explizit für den Kampf entwickelt wurde. Doch es war stets mehr als das, war vielfältiges Symbol, Prestigeobjekt, Ehrenzeichen und vieles mehr. In verschiedenen Formen in vielen historischen Kulturen verwurzelt, spielt es heute im Alltag keine nennenswerte Rolle mehr. In den Nachrichten finden Schwerter fast ausschließlich Erwähnung, wenn ein besonderes Exemplar als Grabbeigabe entdeckt wurde oder ein Geistesgestörter damit auf Menschen losgegangen ist.
In Film, Fernsehen, Literatur, Computerspielen und Comics hingegegen ist das Schwert nach wie vor sehr präsent – vom Herrn der Ringe zu Game of Thrones, von Highlander bis Star Wars, … Und auch andernorts begegnet es bis heute: Als Symbol von Gerechtigkeit bzw. Justiz, von Freiheit, Ritterlichkeit, Macht oder Unterwerfung. Es gibt also viele gute Gründe, dem Schwert als Objekt von fast 4.000 Jahren Kulturgeschichte eine Ausstellung zu widmen.

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„Faszination Schwert“ – Eintrittskarten zu gewinnen

Am Samstag, den 13. Oktober 2018 wird im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart die neue Sonderausstellung „Faszination Schwert“ eröffnet. Mit 340 Objekten aus 3.600 Jahren – darunter 140 Schwerter, Originale und Reproduktionen – kann die Schau bereits mit einigen Superlativen aufwarten. Hinzu kommt ein umfangreiches und abwechlungsreiches Begleitprogramm mit Führungen, Fechtkursen, Vorträgen und mehr.

Ich werde zu gegebener Zeit über meine Eindrücke von der Ausstellung berichten. Wer sich selbst vor Ort ein Bild machen möchte, hat auf der Facebook-Seite von shop.HistoFakt.de noch bis Freitag Gelegenheit, 2×2 Eintrittskarten zu gewinnen!

Informationen zur Ausstellung, zum Begleitprogramm, zu Eintrittspreisen etc. finden sich auf www.schwert-stuttgart-de.

Fundstücke KW 38

Frauen und Schwerter – das ist offenbar nicht nur dann Thema, wenn mal wieder irgendwo (mutmaßlich) weibliche Skelette mit entsprechender Bewaffnung als Grabbeigabe gefunden werden, sondern auch, wenn man eine Ausstellung zur „Faszination Schwert“ (#lmwschwert) im Landesmuseum in Stuttgart organisiert. Nachzulesen im Blog des Landesmuseums.

Nicht ganz frisch, aber diese Woche erst entdeckt: Ein Beitrag zur Verwendung von Hefe und Sauerteig im Mittelalter im Blog „Friedrich und Hildegard“. Leider geht es dabei ein wenig durcheinander und die Autorin unterscheidet z.B. nicht zwischen der Praxis in Klosterbackstuben, bei professionelen Stadtbäckern und auf dem Land – weswegen sie m.M. nach auch das einleitende Zitat von Schubert falsch versteht –, aber der Text ist dennoch ein wertvoller Beitrag zu einem bislang vernachlässigten Thema.

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Fundstücke KW 35

Medizin und Ernährung im Mittelalter waren diese Woche Thema im Blog historische Kulinarik des Standard.

Im Blog des Baden-Württembergischen Landesmuseums geht es um Dreharbeiten für die neue Sonderausstellung „Faszination Schwert“ (ab 13. Oktober).

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Fundstücke KW 24

Die Astronomische Uhr am Altstädter Rathaus in Prag ist eine der bekanntesten und beeindruckendsten spätmittelalterlichen Turmuhren. Nun haben Restauratoren bei Wartungsarbeiten an der Touristenattraktion unbekannte Figurinen sowie in einer der Statuen einen Brief entdeckt. Text und Audio (auf Deutsch) bei Radio Praha.

Ende des 9. Jahrhunderts ließ Papst Stephan VI. seinen verstorbenen Vorgänger ausgraben, machte ihm den Prozess und versenkte ihn anschließend im Tiber. Warum, das erklärt Anekdoteles auf der Nachrichtenseite watson.ch.

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Fundstücke KW 22

Bei Grabungen im österreichischen Oberpullendorf (Burgenland) wurde ein mittelalterlicher Eisenverhüttungsplatz mit fünf Rennöfen in teils gutem Zustand entdeckt, meldet meinbezirk.at.

Von „paradiesischen“ Gewüzen des Mittelalters handelt der jüngste Beitrag von Karl Steinmetz für „Historische Kulinarik“ auf derstandard.at.

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Fundstücke KW 17

Zu den nachhaltigsten Erfindungen des Mittelalters zählt die Brille, der Theodor Kissel auf spektrum.de einen Beitrag widmet.

Was – oder wer – ist eigentlich ein Historiker? Dieser Frage geht Anja Kircher-Kannemann in einem anregenden Blog-Beitrag nach.

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Fundstücke KW 11

Oh je, oh je – da werden wieder einige Halsschlagadern anschwellen und Geiferdrüsen überlaufen: Der Spiegel meldet die massive Einwanderung von Frauen aus Südosteuropa nach Bayern im Frühmittelalter …
Auch Der Standard berichtet über die Invasion der Frauen mit den „Turmschädeln“, ebenso die Süddeutsche.

„Welche Chance hätte eine #MeToo-Debatte im Mittelalter gehabt?“ fragt Felicia Stichter in der Frankfurter Neuen Presse und gelangt zu der Erkenntnis: Werte gab es auch damals schon, es waren aber andere als heute …

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Fundstücke KW 38

Archäologen auf der Insel Guernsey erwarteten bei der Öffnung eines Grabes die sterblichen Überreste eines Mönchs zu finden. Stattdessen kam ein Schweinswal zum Vorschein … Der Standard weiß mehr.

Die Reste eines mittelalterlichen Hauses wurden bei Bauarbeiten in Duisburg entdeckt, meldet die WAZ.

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Fundstücke KW 37

Der Volksfreund berichtet über die archäologischen Untersuchungen frühmittelalterlicher Gräber im Kreis Mayen-Koblenz.

Die Wikingerkriegerin aus Birka hat es nun auch zu SZ Online, derstandard.at und in Die Welt geschafft.

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