Fundstücke KW 41

Bei Kanalarbeiten in Ebersberg kam u.a. ein wohl spätmittelalterlicher Holzbohlenweg zutage, meldet die Süddeutsche Zeitung.

Essen und Sex – nicht erst seit Marco Ferreris Filmklassiker „Das große Fressen“ eine beliebte Kombination. Schon im Mittelalter bediente man sich gerne einer kulinarischen Sexualmetaphorik, wofür das Blog Historische Kulinarik etliche Beispiele aufführt.

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Fundstücke KW 40

Anhand von Bandwurmeiern in mittelalterlichen Fäkalien konnten Archäologen der University of Oxford Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten der Einwohner Lübecks um 1300 nachweisen. Meldung auf derstandard.at.

Holz war der bedeutendste Bau- und Werkstoff, vor allem aber auch das wichtigste Brennmaterial des Mittelalters. Im Blog des AFM Oerlinghausen schreibt MayBritt Peters über die massive Wald- und Holznutzung und ihre Auswirkungen auf die mittelalterliche Umwelt.

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Fundstücke KW 38

Frauen und Schwerter – das ist offenbar nicht nur dann Thema, wenn mal wieder irgendwo (mutmaßlich) weibliche Skelette mit entsprechender Bewaffnung als Grabbeigabe gefunden werden, sondern auch, wenn man eine Ausstellung zur „Faszination Schwert“ (#lmwschwert) im Landesmuseum in Stuttgart organisiert. Nachzulesen im Blog des Landesmuseums.

Nicht ganz frisch, aber diese Woche erst entdeckt: Ein Beitrag zur Verwendung von Hefe und Sauerteig im Mittelalter im Blog „Friedrich und Hildegard“. Leider geht es dabei ein wenig durcheinander und die Autorin unterscheidet z.B. nicht zwischen der Praxis in Klosterbackstuben, bei professionelen Stadtbäckern und auf dem Land – weswegen sie m.M. nach auch das einleitende Zitat von Schubert falsch versteht –, aber der Text ist dennoch ein wertvoller Beitrag zu einem bislang vernachlässigten Thema.

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Fundstücke KW 35

Medizin und Ernährung im Mittelalter waren diese Woche Thema im Blog historische Kulinarik des Standard.

Im Blog des Baden-Württembergischen Landesmuseums geht es um Dreharbeiten für die neue Sonderausstellung „Faszination Schwert“ (ab 13. Oktober).

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Fundstücke KW 22

Bei Grabungen im österreichischen Oberpullendorf (Burgenland) wurde ein mittelalterlicher Eisenverhüttungsplatz mit fünf Rennöfen in teils gutem Zustand entdeckt, meldet meinbezirk.at.

Von „paradiesischen“ Gewüzen des Mittelalters handelt der jüngste Beitrag von Karl Steinmetz für „Historische Kulinarik“ auf derstandard.at.

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Fundstücke KW 20

Am 19. Mai jährte sich zum 800. Mal der Todestag Kaiser Ottos IV. Dazu gibt es einen „Stichtag“-Audiobeitrag des WDR.

Bei baubegleitenden Untersuchungen stießen Archäologen in Ahlen (NRW) auf Grundmauern mittelalterlicher Häuser. Mehr dazu in der Pressemeldung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL).

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Fundstücke KW 18

Der 1. Mai war bereits im Mittelalter ein besonderes Datum. Warum, erklärt Florian Stark in einem Artikel der Welt.

Der Krautjunker erzählt, wie in Mittelalter und Früher Neuzeit bei Hofe getafelt wurde.

Interaktive Installationen und Filme sorgen im Midgard Historisk Senter im norwegischen Borre für erlebbare Archäologie, berichtet Petra Schneidhofer im Archäologie-Blog auf derstandard.at.

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Fundstücke KW 17

Zu den nachhaltigsten Erfindungen des Mittelalters zählt die Brille, der Theodor Kissel auf spektrum.de einen Beitrag widmet.

Was – oder wer – ist eigentlich ein Historiker? Dieser Frage geht Anja Kircher-Kannemann in einem anregenden Blog-Beitrag nach.

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Fundstücke KW 5

Die Schlacht von Clontarf 1014 scheint doch ein Kampf der Iren gegen die „Wikinger“ gewesen zu sein, und kein Konflikt zwischen irischen Parteien. Das wollen Wissenschaftler von der Coventry University mit Hilfe der Netzwerkanalyse herausgefunden haben, heißt es beim Online-Dienst Scinexx.

Mindestens 264 WIkinger wurden im 9. Jahrhundert in einem Massengrab im englischen Repton verscharrt, wie Spektrum der Wissenschaft online berichtet.

In Attendorn (Kreis Olpe, NRW) sind bei Bauarbeiten Fundamente von zwei Gebäuden des 15.-16. Jahrhunderts zum Vorschein gekommen, meldet archaeologie-online.de.

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Funstücke KW 3-4

Die Pest war die große Katastrophe des Mittelalters, der Medizin und Gesellschaft weitgehend hilflos gegenüberstanden. Der Pestbazillus als Verursacher wurde erst 1864, die Rolle des Hausrattenflohs als Überträger vier Jahre später entdeckt. Doch möglicherweise wurde die Rolle der Ratten überschätzt, wie Meldungen in Der Welt und Der Standard nahelegen.
(Die Bedeutung der Kopflaus wurde allerdings schon 1940 nachgewiesen, und in „Seuchenzüge des Mittelalters“ [in: Bernd Herrmann, Mensch und Umwelt im Mittelalter, Stuttgart 1986, S. 109-128] wies Gundolf Keil bereits 1986 auf die verschiedenen Übertragungswege von Beulen- und Lungenpest hin …)

Im Archäologie-Blog auf derstandard.at berichten Petra Schneidhofer und Roland Filzwieser über schwierige Prospektionen in den Dünen Jütlands.

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