„Die Welt des Handwerks um 1500“

Meindl/Zailer (Hgg.): Die Welt des Handwerks um 1500, Bretten 2018.

Meindl/Zailer (Hgg.): Die Welt des Handwerks um 1500, Bretten 2018.

Das Mittelalter gilt gemeinhin als „Goldenes Zeitalter“ des Handwerks. Tatsächlich gab es wohl niemals zuvor oder danach eine derartige Spezialisierung und Diversifizierung handwerklicher Berufe, doch bestanden dabei auch große Unterschiede in Ansehen, Einkommen und wirtschaftlicher Bedeutung.
Auf Mittelaltermärkten, Museumsfesten und ähnlichen Veranstaltugnen finden sich heute zahlreiche Darsteller, die sich mehr oder weniger erfolgreich bemühen, die Arbeit mittelalterlicher Schmiede, Korbflechter, Kerzenzieher, Sarwürker und anderer Handwerker wiederzubeleben. So auch bei einem der traditionsreichsten „mittelalterlichen“ Stadtfeste, dem Peter und Pauls-Fest in Bretten, in dessen Kontext das vorliegende Buch entstand.

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Kursangebote 2019

Auch im Jahr 2019 bietet HistoFakt. Historische Dienstleistungen wieder spannende Kursangebote an verschiedenen Standorten.
Für Gruppen ab 4 Personen lassen sich alle Kurse auch zu individuellen Terminen an frei wählbaren, geeigneten Orten durchführen. Sprechen Sie uns an!

Terminbroschüre und Anmeldeformular zum Download (pdf): Kurstermine 2019_web

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Vortrag: „Wiltu guot fewr pfeil machen“

Herstellung, Einsatz und Wirkung von Brandpfeilen in der Geschichte

„Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der täglich zürnt. Wenn man nicht umkehrt, so wetzt er sein Schwert, hält seinen Bogen gespannt und zielt und richtet auf jenen tödliche Geschosse; seine Pfeile steckt er in Brand!“ (Psalm 7, 12-14)

Brandpfeil in der sog. "Löffelholz-Handschrift", 1505. (Krakau, Biblioteka Jagiellońska Ms. Berol. Germ. Qu. 132.)

Brandpfeil in der sog. „Löffelholz-Handschrift“, 1505. (Krakau, Biblioteka Jagiellońska Ms. Berol. Germ. Qu. 132.)

Brennende Geschosse waren seit der Antike bei verschiedenen Kulturen im Einsatz. Schon lange vor der Erfindung des Schießpulvers konnten sie verheerende Schäden anrichten, ganze Häuser, Dörfer und Städte in Flammen aufgehen lassen. Brandpfeile und -bolzen, mit Bogen oder Armbrust verschossen, waren daher über Jahrhunderte zu Recht gefürchtete Waffen.

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Fundstücke KW 8

Im Umfeld des Paderborner Doms sind Gräber aus dem Mittelalter entdeckt worden, meldet die Neue Westfälische.

Die Sorores Historiae gehen der Frage nach, wie im Mittelalter Wäsche gewaschen wurde und berichten von Versuchen mit Aschenlauge.

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Fundstücke KW 5

So realistisch sollte die Mittelalterdarstellung eigentlich nicht ausfallen: Im Geschichtspark Bärnau ist die Rekonstruktion eines hochmittelalterlichen Gebäudes mit Strohdach abgebrannt. Die Konsequenzen sind noch ungewiss, meldet ONetz.

Zwei Beiträge zur wurmbunten Klinge von Ingersheim aus dem 7. Jahrhundert, die derzeit in der tollen Ausstellung „Faszination Schwert“ im LMW Stuttgart  zu sehen ist: Die Südwestpresse befasst sich zum Einen allgemein mit der Spatha aus dem Frühmittelalter, zum Anderen mit dem Heimatforscher Willi Holl, der sich intensiv mit den Gräbern und der Klinge von Ingersheim auseinandergesetzt hat.

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Fundstücke KW 3

War Klaus Störtebeker gar kein Pirat, sondern ein Kaufmann und Inkasso-Unternehmer? Das behauptet zumindest der Historiker Gregor Rohmann im Interview mit der ZEIT.

Unter der erst im vergangenen Jahr im Kapitelsaal des Klosters Wedinghausen entdeckten ausgemalten Gruft haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein weiteres Grab mit zahlreichen Knochen gefunden, meldet die Westfalenpost.

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Fundstücke KW 49

Der Standard berichtet über den Fund eines Goldschatzes in Israel, der aus der Zeit der Kreuzzüge stammen dürfte.

„Der Zänker“ ist einer der weniger schmeichelhaften Beinamen mittelalterlicher Herrscher. Über den nicht zu Unrecht so bezeichneten Liudolfinger Herzog Heinrich schreibt Curiositas.

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Fundstücke KW 48

War der Pelzhandel schuld? Theorien zur Ausbreitung der Pest im mittelalterlichen Mitteleuropa gibt es viele. Diese neue These, über die u.a. Der Standard berichtet, hat den Vorteil, auf Genanalysen zu beruhen.

Ekaterini Mitsiou und Johannes Preiser-Kapeller schreiben auf „Das andere Mittelalter“ über Verbrechen und Strafe im mittelalterlichen Byzanz.

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Fundstücke KW 47

Neue Erkenntnisse zur Entstehung des „Domesday Book“ legen nahe, dass diese später begann und länger dauerte als bislang angenommen. So eine Studie, die bei damals.de vorgestellt wird.

Warum sind auf spätmittelalterlichen Darstellungen der Geburt Christi oftmals Beinkleider abgebildet? Und handelt es sich dabei um die Strümpfe der Maria oder die Hosen des Josef? Solchen Fragen geht Martin bei „Neues aus der Gotik“ nach.

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Fundstücke KW 42

Die Meldung der Woche war die Entdeckung eines rund 20 m langen Wikingerschiffs in einem Grabhügel in Norwegen. Darüber schreiben u.a. Der Standard, Die Presse oder Scinexx.

In Ellwangen soll möglicherweise die Rekonstruktion eines alamannischen Dorfes entstehen, berichtet die Südwestpresse.

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