Fundstücke KW 49

Freilichtmuseen in Baden-Württemberg ziehen Bilanz der Saison und beklagen mangelnde finanzielle Unterstützung, meldet der SWR.

Das Gokstad-Schiff ist die heute wohl bekannteste Grablege der norwegischen WIkingerzeit. Seine Entdeckung und Bergung im 19. Jahrhundert war nicht nur für Geschichte und Archäologie, sondern auch für die zeitgenösische Politik von Bedeutung, wie Petra Schneidhofer im Blog auf derstandard.at schildert.

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Fundstücke KW 48

Die Geschichte der Küche beleuchtet ein Beitrag auf momunmente-online.de, der Website der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD).

Die Sendung mit der Maus erklärt in einem 15-minütigen Video anschaulich und verständlich moderne Prospektionsmethoden der Archäologie – nicht nur für Kinder!

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Fundstücke KW 47

derstandard.at berichtet über Ausgrabungen im Taunus, bei denen u.a. Spuren einer frühmittelalterlichen Kirche und zahlreicher Kindergräber gefunden wurden.

Die Landshuter Fürstenhochzeit war ein dynastisch-politisches bedeutendes Ereignis des Jahres 1475. Heute ist es ein alle vier Jahr unter großem Brimborium stattfindendes Mittelalterfest mit mehr als einer halben Million Besucher. Die SZ widmet dem Spektakel einen ausführlichen Multimedia-Beitrag.

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Fundstücke KW 45-46

Walther von der Vogelweide als Vorläufer von Bob Dylan? So sieht das Frieder von Ammon in einem Beitrag der F.A.Z.

Was unterscheidet mittelalterliches vom modernen Spinnen? Die Frage beantworten die Sorores historiae in ihrem neuen Blogbeitrag.
Dazu passend: Anfertigung und Anwendung eines einfachen Spinnrockens bei den Wienischen Hantwercliuten.

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Fundstücke KW 44

Das AFM Oerlinghausen zieht eine positive Bilanz der vergangenen Saison und hat große Pläne für die Zukunft, wie die NW berichtet.

Auch die Freilichtmuseen in Baden-Württemberg scheinen zufrieden, meldet der SWR. Trotz (oder wegen?) der anhaltenden Diskussionen um die „Klosterbaustelle“ kann sogar der Campus Galli Besucherrekorde verbuchen.

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Fundstücke KW 43

Im Interview mit der taz äußert sich Ute Drews, Direktorin des Wikingermuseums Haithabu, u.a. zur Vereinnahmung der Wikinger und ihrer Symbole durch die rechte Szene.

Mit der Verifizierung schriftlicher Quellen mit Hilfer von DNA-Analysen am Beispiel der Grablege der Babanberger befasst sich der Beitrag von Michaela Binder im Archäologie-Blog von derstandard.at.

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Fundstücke KW 42

Über die Tagung „Odin mit uns!“ zu Wikingerkult und Rechtsextremismus berichtet ausführlich Miss Jones und knapper das Portal „Blick nach rechts„.

Auf der Begräbniskleidung eines Wikingers soll in arabischen Schriftzeichen der Name „Allah“ entdeckt worden sein. Darüber schreiben (u.a.) National Geographic und Vorarlberg Online.

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Fundstücke KW 41

Beim Abbau eines der ältesten Bauernhäuser im Land Salzburg zur Überführung in ein Freilichtmuseum kommen spannende Fundstücke zutage, meldet meinbezirk.at (mit Video).

In Menden im Sauerland haben Archäologen möglicherweise die Grablege des um 1200 verstorbenen Klostergründers Graf Heinrich I. von Arnsberg entdeckt, berichtet der Lokalkompass.

Neben einem Schwert, einer Lanze und anderen Grabbeigaben wurde in einem frühmittelalterlichen Gräberfeld bei Zeitz im Burgenlandkreis auch das Skelett einer gefesselten Frau mit einer Eisenstange in der Brust entdeckt. Details dazu in der Mitteldeutschen Zeitung (mit Video).

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Mittelaltertage im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim

Goldlahnstickerin bei den Mittelaltertagen in Bad Windsheim.

Goldlahnstickerin bei den Mittelaltertagen in Bad Windsheim.

Am verlängerten Wochenende vom 30. September bis 3. Oktober sollten im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim einige namhafte, hochwertige Gruppen von Darstellern Handwerk und Alltag des Mittelalters lebendig werden lassen. Für mich ergab sich am Sonntag kurzfristig Gelegenheit, das trockene Wetter für einen Besuch zu nutzen und einige „Internetbekanntschaften“ persönlich kennenzulernen.

Das Freilandmuseum bietet auf einem fast 50 ha großen Gelände eine Reise durch rund 700 Jahre fränkische Baugeschichte mit inzwischen mehr als 100 Wohnhäusern, Bauernhöfen, Scheunen, Werkstätten, Mühlen, Brauereien, Gasthäusern und sogar einem kleinen barocken Adelsschloss. Das wirklich sehr weitläufige Museum ist dabei nach Regionen bzw. Themen in verschiedene Bereiche aufgeteilt, etwa Main- und Altmühlfranken oder „Industrie & Technik“ etc. Belebt waren am verlängerten Wochenende das „Archäologische Dorf“ sowie die Baugruppen „Mittelalter“ und „Stadt“, letztere außerhalb des eigentlichen Museumsbereich gelegen.

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Fundstücke KW 40

Markus Junkelmann ist ein Pionier der experimentellen Archäologie und der Geschichtsdarstellung in Deutschland. Im Interview mit Hiltibold kritisiert er u.a. die zunehmene Kommerzialisierung, Billig-Reenactments und „junk-living history„.

Nahe der Elbmündung haben Archäologen eine bislang unbekannte Siedlung mit Hafenanlage ausgegraben, die ab dem 1. Jahrhundert in Benutzung gewesen sind und nach dem Jahr 1000 allmählich dem Verfall preisgegeben wurden. Meldung im Spiegel.

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