Fundstücke KW 41

Bei Kanalarbeiten in Ebersberg kam u.a. ein wohl spätmittelalterlicher Holzbohlenweg zutage, meldet die Süddeutsche Zeitung.

Essen und Sex – nicht erst seit Marco Ferreris Filmklassiker „Das große Fressen“ eine beliebte Kombination. Schon im Mittelalter bediente man sich gerne einer kulinarischen Sexualmetaphorik, wofür das Blog Historische Kulinarik etliche Beispiele aufführt.

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„Faszination Schwert“ – Eintrittskarten zu gewinnen

Am Samstag, den 13. Oktober 2018 wird im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart die neue Sonderausstellung „Faszination Schwert“ eröffnet. Mit 340 Objekten aus 3.600 Jahren – darunter 140 Schwerter, Originale und Reproduktionen – kann die Schau bereits mit einigen Superlativen aufwarten. Hinzu kommt ein umfangreiches und abwechlungsreiches Begleitprogramm mit Führungen, Fechtkursen, Vorträgen und mehr.

Ich werde zu gegebener Zeit über meine Eindrücke von der Ausstellung berichten. Wer sich selbst vor Ort ein Bild machen möchte, hat auf der Facebook-Seite von shop.HistoFakt.de noch bis Freitag Gelegenheit, 2×2 Eintrittskarten zu gewinnen!

Informationen zur Ausstellung, zum Begleitprogramm, zu Eintrittspreisen etc. finden sich auf www.schwert-stuttgart-de.

Fundstücke KW 38

Frauen und Schwerter – das ist offenbar nicht nur dann Thema, wenn mal wieder irgendwo (mutmaßlich) weibliche Skelette mit entsprechender Bewaffnung als Grabbeigabe gefunden werden, sondern auch, wenn man eine Ausstellung zur „Faszination Schwert“ (#lmwschwert) im Landesmuseum in Stuttgart organisiert. Nachzulesen im Blog des Landesmuseums.

Nicht ganz frisch, aber diese Woche erst entdeckt: Ein Beitrag zur Verwendung von Hefe und Sauerteig im Mittelalter im Blog „Friedrich und Hildegard“. Leider geht es dabei ein wenig durcheinander und die Autorin unterscheidet z.B. nicht zwischen der Praxis in Klosterbackstuben, bei professionelen Stadtbäckern und auf dem Land – weswegen sie m.M. nach auch das einleitende Zitat von Schubert falsch versteht –, aber der Text ist dennoch ein wertvoller Beitrag zu einem bislang vernachlässigten Thema.

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Fundstücke KW 36

Allenthalben entstehen in Europa seit einigen Jahren mittelalterliche Burgen, Keltendörfer, Bajuwarenhöfe und karolingische Klosterstädte. Die Zeit geht in einem Beitrag der Frage nach, wie viel Wissenschaft tatsächlich in solchen Rekonstruktionsversuchen steckt.

Der Begriff „Mittelalter“ ist (wieder einmal) in Verruf geraten. Nachdem unlängst Thomas Bauer in der FAZ für seine Abschaffung plädierte, schlägt nun Michael Borgolte im selben Medium eine (recht unhandliche) Alternative vor.

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Fundstücke KW 35

Medizin und Ernährung im Mittelalter waren diese Woche Thema im Blog historische Kulinarik des Standard.

Im Blog des Baden-Württembergischen Landesmuseums geht es um Dreharbeiten für die neue Sonderausstellung „Faszination Schwert“ (ab 13. Oktober).

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Fundstücke KW 32

Am 7. August 626 scheitern Awaren und Perser mit der Eroberung Konstantinopels. Die Welt erinnert daran.

Offenbar hatten die Wikinger über Jahrhunderte ein Handelsmonopol auf Walrosselfenbein. Und möglicherweise hat ihr Verschwinden aus Grönland etwas mit dem Ende des lukrativen Geschäfts zu tun – so zumindest fasst scinexx.de die Ergebnisse einer britischen Studie zusammen. (Mit herzlichem Dank an Herrn Jablonski!)

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Fundstücke KW 31

„Anhaltende Trockenheit und Hitze hat es früher schon gegeben!“ Solche und ähnliche Pseudo-Argumente werden gerne von „Skeptikern“ angeführt, um den (schädlichen) menschlichen Einfluss auf das Klima und dessen aktuellen Wandel zu bestreiten. So natürlich auch unter diesem Artikel im „Spiegel“ über die Erforschung einer Dürrekatastrophe im Jahr 1540.

Bei Arbeiten zum Schutz des Markusdoms vor Überschwemmungen sind in Venedig zwei rund 1.000 Jahre alte Skelette freigelegt worden, berichtet Der Standard.

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Fundstücke KW 30

Im Standard berichten Michaela Binder, Helmut Schwaiger und Matthias Sudi über erfolgreiche, interessante und aufschlussreiche Ausgrabungen in Südkärnten.

„Das andere Mittelalter“ widmet sich eigentlich der byzantinischen Geschichte. Diese Woche schreibt Johann Preise-Kapeller jedoch über eine andere Großmacht, das China der Tang-Dynastie.

Den reichen archäologischen Funden und der mittelalterlichen Geschichte Ulms widmet die Südwest-Presse diese Woche einen Artikel.

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Fundstücke KW 27-29

Nikolaus Hofbauer teilt auf „Neues aus der Gotik“ einen Beitrag von Simon Dupper über das verheerende Magdalenenhochwasser des Jahres 1342.

In der Reihe „Die Stadt des Mittelalters an der Schwelle zur Frühen Neuzeit“ des Mittelalter-Blogs gibt es zwei neue Beiträge: Der eine beschäftigt sich mit den Nördlinger Zünften 1349-1552, der andere mit Geld und Schulden.
Außerdem gibt’s den Rezensionsüberblick für Juni.

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Fundstücke KW 26

Wahrscheinlich führte nicht die Liebe zum Brettspiel im Frühmittelalter zu verstärktem Walfang, wie Der Standard schreibt. Sondern durch die erhöhte Fangquote stand mehr Knochenmaterial zum Schnitzen zu Verfügung, das dann u.a. zu Spielsteinen verarbeitet wurde. Aber das lässt sich ausführlicher in der Studie im European Journal of Archaeology nachlesen.

In Forachheim haben Archäologen Skelette gefunden, direkt neben dem Rathaus, wo schon lange ein mittelalterlicher Friedhof vermutet wurde. Unklar ist jedoch, warum der Fundort mit Absperrungen, Fotografierverbot und Nachrichtensperre geschützt werden muss, findet inFranken.de.

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