Fundstücke KW 31

„Anhaltende Trockenheit und Hitze hat es früher schon gegeben!“ Solche und ähnliche Pseudo-Argumente werden gerne von „Skeptikern“ angeführt, um den (schädlichen) menschlichen Einfluss auf das Klima und dessen aktuellen Wandel zu bestreiten. So natürlich auch unter diesem Artikel im „Spiegel“ über die Erforschung einer Dürrekatastrophe im Jahr 1540.

Bei Arbeiten zum Schutz des Markusdoms vor Überschwemmungen sind in Venedig zwei rund 1.000 Jahre alte Skelette freigelegt worden, berichtet Der Standard.

700.00 archäologische Funde, die von ca. 119.000 v.u.Z. bis 2005 datieren – das ist die wissenschaftliche Bilanz der Arbeiten, die zwischen 2003 und 2012 zum Bau der Nord-Süd-Linie der Amsterdamer U-Bahn durchgeführt wurden. 700.000 Funde, vom spekatakulären bis zum banalen, die nun allesamt, chronologisch geordnet, online abgerufen werden können! Leider steht die Seite belowthesurface.amsterdam jedoch nur auf niederländisch oder englisch zur Verfügung.
(Gefunden auf https://archivalia.hypotheses.org/.)

Vergangene Woche war es eine spätmittelalterliche Malerwerkstatt, dieses Mal ein ganzer Marktplatz, der für ein Ausstellungsprojekt des Landesmuseums Stuttgart im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim rekonstruiert wurde. Wie und warum steht im Blog des LMW.

Leben und Wirkung der Kaiserin Adelheid von Burgund (932/933-999) betrachtet kurz!-Geschichte.

Die Regesten der Gegenkönige Heinrichs IV. und Nachtragsregesten zu Kaiser Heinrich VI. sind jetzt online abrufbar, melden die Regesta Imperii.

Das Mittelalter-Blog veröffentlich sein erstes Sommerheft, liefert den monatlichen Rezensionsüberblick für Juli und verabschiedet sich in die Sommerpause.

Der Schatz von Preslav wurde im Winter 1978 von Bauern in der ostbulgarischen Stadt Preslav gefunden. Er besteht aus über 180 goldenen, silbernen, vergoldeten und emaillierten Objekten, wiegt 640 g, wird ins 10. Jahrhundert datiert und hat neben materiellem Wert auch große historische Bedeutung für das Land Bulgarien. L.I.S.A., das Wissenschaftsportal der Gerda-Henkel-Stiftung stellt in einer fünfteiligen Videoreihe den Schatz und das Forschungsprojekt zu seiner Untersuchung an der Uni Mainz vor:

 

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