Fundstücke KW 6

Die FAZ berichtet über eine spannende Ausstellung zu Luxusmode, Textilproduktion und Malerei im vierzehnten Jahrhundert in Florenz.

Seit Jahren das gleiche Mantra, dieses Mal von der Zeit neu aufgewärmt: Die Berufsaussichten für Geisteswissenschaftler sind nicht schlecht – nur eben nicht in den Geisteswissenschaften. Die werden munter weiter zusammengestrichen …

Das Bundesgesundheitsministerium verlinke ich hier heute auch zum ersten Mal! Aber dort gibt es einen interessanten Artikel zum Einsatz von Penicilin im Mittelalter.

Bei den Angelsachsen hingegen sollten Amulette ihre Träger davor schützen, vom bösen Zwerg mit einer Krankheit geschlagen zu werden – sagt Der Spiegel.

Die Heidelberger Bibliotheca Palatina gilt als eine der wertvollsten Sammlungen von Handschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Im Dreißigjährigen Krieg nach Rom entführt, sind die rund 3.000 Werke nun zumindest virtuell wieder vereint und allgemein zugänglich, melden Der Standard und archaeologie-online.de.

Am 1. Oktober 2018 startet „Archivum Medii Aevi Digitale (AMAD)“, das gemeinsame Projekt des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte mit dem Schwerpunkt Spätmittelalter an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Regesta Imperii und des Hessischen BibliotheksInformationsSystems. Was das soll, steht im Mittelalter-Blog.

Dass ein Massengrab in Nordengland tatsächlich mit einer Invasion der WIkinger zusammenhängt (wie vergangene Woche gemeldet), steht jetzt auch im Standard.

Die Schwäbische stellt eine Ausstellung in Ulm vor, die archäologische Funde präsentiert, die im Zuge der Bauarbeiten an der Schnellbahnstrecke Stuttgart-Ulm und dem parallelen Ausbau der A8 gemacht wurde. Dank an Herrn Jablonski für den Hinweis!

Das Blog des DHM liefert eine knappe Geschichte des Karnevals.

Kopfbedeckungen waren ein wichtiger Bestandteil mittelalterlicher Mode, denen darüber hinaus noch vielfältige soziale Bedeutung zukam. In der heutigen Mittelalterdarstellung spielen sie oft leider nur ein Schattendasein, doch die sorores historiae ziehen sie in ihren neuen Beitrag ans Licht.
(Dazu ein Buchtipp, der sich zumindest als Einstieg ganz gut eignet: „Kopfbedeckungen des Mittelalters“ von Monik Hartz.)

 

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