Fundstücke KW 19

An Christi Himmelfahrt begann im Geschichtspark Bärnau der experimentelle Bau einer Reisestation Kaiser Karls IV., die „größte Mittelalterbaustelle Europas“, wie das Oberpfalz-Echo schreibt.

„Wie dokumentiere ich eigentlich Faszination?“ fragt sich Miss Jones in ihrem Beitrag. Was sie über ihr Fach, die Archäologie schreibt, gilt in ähnlicher Form auch für die Geschichts- und vermutlich die meisten Wissenschaften:

„Tatsächlich ist es ja Faszination, die die meisten Archäolog*innen antreibt, trotz teils schlechtester Arbeitsbedingungen ihren Beruf auszuüben. Manchmal fällt es einfach schwer anderen zu erklären, warum man tut was man tut. Faszination ist dabei schon seit Anbeginn der Forschungsgeschichte immer wieder der Auslöser gewesen, warum Menschen sich mit Archäologie beschäftigen. […] Deswegen bin ich der Auffassung, dass Faszination ein Grundpfeiler der Archäologie ist, und auch oftmals Grundpfeiler, der die Finanzierung archäologischer Forschung ermöglicht.“

Die Stuttgarter Zeitung berichtet über die Ausstellung zum Jubiläum des 1268 gegründeten Münsters St. Paul in Esslingen.

Bereits am 15. April räumte Benjamin Lammertz auf In Foro 1300 mit zwei häufigen Missverständnissen zu mittelalterlichen Brunnen auf. Irgendwie scheint mir der Beitrag bislang entgangen zu sein …

Julia Burkhardt und Sebastian Kubon berichten im Mittelalter-Blog über einen Workshop und die Diskussion zur Edition und Regestierung monastischer Quellen.

Im LWL-Freilichtmuseum Hagen wurde am 6. Mai die Ausstellung „Echt alt!“ zum mittelalterlichen Handwerk eröffnet. Dazu gibt es ein eigenes Blog (mit bislang nur zwei Beiträgen) und einen Artikel im Lokalkompass.

Die Gerda Henkel-Stiftung veröffentlicht den Videomitschnitt eines Vortrags von Christian Jaser über städtische Pferderennen des 15. Jahrhunderts. (Via Tour de Kultur.)

 

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