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Alle Beiträge aus der Kategorie: Mittelalter-Mythen

Der Mythos vom Glauben an die flache Erde

Im Mittelalter glaubten die Menschen, die Erde sei flach, überwölbt von einer halbrunden Himmelskuppel. An ihrem Rand, wo sich Himmel und Erde berührten, verwandelten sich die umgebenden Ozeane in reißende Wasserfälle, weshalb es gefährlich war, zu weit auf das offene Meer hinaus zu segeln. Erst durch die Entdeckungsfahrten von Christoph

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Waren Ritter in Rüstung wirklich so unbeweglich?

Wenn ein Ritter in Rüstung vom Pferd fiel, war er nicht in der Lage, ohne Hilfe wieder aufzustehen. Bei Turnieren mussten die Teilnehmer mit einem Kran oder einer ähnlichen Einrichtung auf ihr Pferd gehoben werden, weil die Rüstungen so schwer waren. Laufen war in diesen Blechbüchsen fast unmöglich, denn sie

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Galt man im Mittelalter mit 40 Jahren als alt?

So oder so ähnlich ist es immer wieder zu lesen oder zu hören: „Im Mittelalter sind die Menschen jung gestorben!“ Oder: „Mit 40 war man im Mittelalter ein alter Mann!“ Dazu wird in populären und seriösen Publikationen, sogar in Schulbüchern und Unterrichtsmaterialien zum Leben im Mittelalter gerne die durchschnittliche Lebenserwartung

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Hatten im Mittelalter alle Menschen schlechte Zähne?

Saubere, gesunde und weiße Zähne galten im Mittelalter als Schönheitsideal. In Minnedichtung und Epik kommt kaum eine Beschreibung einer edlen Dame ohne Verweis auf ihr intaktes und gepflegtes Gebiss aus: „weiße Zähne, roter Mund“ oder auch „ihre Zähne so weiß, ihr Atem so süß“ heißt es dann in zahlreichen Varianten.

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War das Trinken von Wasser im Mittelalter tabu?

Selbst in eigentlich seriösen Publikationen zu Alltagsleben oder Ernährung im Mittelalter ist immer wieder zu lesen, aus Angst vor Krankheiten oder schlechten Einflüssen auf die Körpersäfte hätten die Menschen jener Zeit kein Wasser getrunken. Stattdessen seien Bier und Wein die alltäglichen Getränke gewesen, die sogar schon Kindern verabreicht wurden, wenn

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Die Gabel – ein Werkzeug des Teufels?

Im Mittelalter, so heißt es, hätten die Menschen  – selbst die reichen und vornehmen – mit der Hand gegessen, weil die Kirche den Gebrauch der Gabel verboten habe. Als Werkzeug des Teufels sei sie angesehen worden und habe sich daher erst später, in einem aufgeklärteren, rationaleren, kultivierteren Zeitalter, als Teil des Essbestecks

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