Fundstücke KW 40

Anhand von Bandwurmeiern in mittelalterlichen Fäkalien konnten Archäologen der University of Oxford Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten der Einwohner Lübecks um 1300 nachweisen. Meldung auf derstandard.at.

Holz war der bedeutendste Bau- und Werkstoff, vor allem aber auch das wichtigste Brennmaterial des Mittelalters. Im Blog des AFM Oerlinghausen schreibt MayBritt Peters über die massive Wald- und Holznutzung und ihre Auswirkungen auf die mittelalterliche Umwelt.

Noch am Ende des Mittelalters lebte der weitaus überwiegende Großteil der europäischen Bevölkerung nicht in Städten, sondern auf dem Land. Doch was war eigentlich eine Stadt, worin unterschied sie sich vom Dorf, wie veränderte sie sich im Lauf der Zeit? Diesen Fragen geht Benjamin Lammertz auf In Foro 1300 nach.

In einem See in Schweden entdeckte ein achtjähriges Mädchen ein etwa 1500 Jahre altes Schwert. Die Meldung fand sich diese Woche in zahlreichen Medien, z.B. im Standard.

Erste Probegrabungen in der Altstadt von Steinheim scheinen interessante Befunde aus dem Mittelalter zu versprechen, meldet Archäologie Online.

Wie entstand der Prunner Codex, die älteste erhaltende Handschrift des Nibelungenlieds? Darüber schreibt der Restaurator Jan Braun im Blog der bayerischen Schlösser. (Zwei Teile, entdeckt auf archivalia.hypotheses.org.)

Kann man den Sachsenspiegel als „Geschichtstheater“ inszenieren? Eine Gruppe im Kloster Wendhusen in Thale (Sachsen-Anhalt) versucht es. Beim MDR gibt es ein Video darüber.

 

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