Vortrag: „Wiltu guot fewr pfeil machen“

Herstellung, Einsatz und Wirkung von Brandpfeilen in der Geschichte

„Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der täglich zürnt. Wenn man nicht umkehrt, so wetzt er sein Schwert, hält seinen Bogen gespannt und zielt und richtet auf jenen tödliche Geschosse; seine Pfeile steckt er in Brand!“ (Psalm 7, 12-14)

Brandpfeil in der sog. "Löffelholz-Handschrift", 1505. (Krakau, Biblioteka Jagiellońska Ms. Berol. Germ. Qu. 132.)

Brandpfeil in der sog. „Löffelholz-Handschrift“, 1505. (Krakau, Biblioteka Jagiellońska Ms. Berol. Germ. Qu. 132.)

Brennende Geschosse waren seit der Antike bei verschiedenen Kulturen im Einsatz. Schon lange vor der Erfindung des Schießpulvers konnten sie verheerende Schäden anrichten, ganze Häuser, Dörfer und Städte in Flammen aufgehen lassen. Brandpfeile und -bolzen, mit Bogen oder Armbrust verschossen, waren daher über Jahrhunderte zu Recht gefürchtete Waffen.

Doch wie wurden diese Geschosse hergestellt? Wie ließ sich verhindern, dass der Luftzug die Flamme vorzeitig zum Erlöschen brachte? Bei welchen Gelegenheiten wurden Feuerpfeile eingesetzt, und was waren die Folgen?

In seinem Vortrag präsentiert der Historiker und Bogenschütze Jan H. Sachers M.A. Antworten auf diese Fragen. Anhand historischer Bilder und Texte sowie moderner Forschungsergebnisse führt er auf die Spuren, die solche Brandgeschosse in der Geschichte hinterlassen haben.

Dauer: ca. 45 Minuten

Jan H. Sachers hält seinen Vortrag im Rahmen des Thementags „Feuer“ im Archäologischen Freilichtlabor Lauresham (Kloster Lorsch) am Sonntag, den 17. März um 15 Uhr.

Gerne steuern wir auch zu Ihrer Veranstaltung einen Vortrag mit Bildpräsentation bei! Themengebiete umfassen z.B.

  • Kultur-, Sozial-, Militärgeschichte des Mittelalters
  • Handwerk im Mittelalter
  • Schrift und Schreiben im Mittelalter
  • Pfeil und Bogen
  • Historische Kampfkünste
  • Methoden der Geschichtsforschung, historische Hilfswissenschaften, Quellenkunde
  • … und vieles mehr!

Oder greifen Sie auf einen bereits existierenden Vortrag zurück:

  • „Die Jagd mit Pfeil und Bogen im Mittelalter“ (Dauer: ca. 1,5 h)
  • „Formen der Jagd im Frühmittelalter“ (Dauer: ca. 45 Minuten)
  • „Pfeil und Bogen im antiken Griechenland“ (Dauer: ca. 45 Minuten)
  • „Bögen der Steppenreiter“ (Dauer: ca. 45 Minuten)

Art und Dauer des Vortrags werden an den jeweiligen Rahmen und die Zielgruppe angepasst, je nach Thema, Umfeld und technischen Möglichkeiten kann die Präsentation durch Bild-/Multimedia-Projektionen, handouts oder mitgebrachte Objekte wie historische Reproduktionen unterstützt werden.

Sprechen Sie uns an:
HistoFakt. Historische Dienstleistungen
E-Mail: info@histofakt.de
Tel.: 06294. 427 14 75

 

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