Fundstücke KW 26

Aus dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe sind wertvolle Artefakte verschwunden, meldet die Stuttgarter Zeitung.

Eine erfolgreiche Woche für die Archäologen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL): Wie Archäologie Online berichtet wurde bei Dorsten im Kreis Recklinghausen ein hölzerner Brunnen aus dem Mittelalter freigelegt. Und bei Grabungen auf der Holsterburg bei Warburg (Kreis Höxter) kam ein geschnitzter Elfenbeinkamm aus dem 12. Jahrhundert zutage.

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Fundstücke KW 21

Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll: In Nürnberg fordert ein Aktionsbündnis den Abriss der mittelalterlichen Stadtmauer als „Symbol der Engstirnigkeit“– so ist es auf der Website des Bayrischen Rundfunks zu lesen. (Dank an Frau Lipk für den Hinweis!)

Aufschlussreiche Funde bei neuerlichen Grabungen in der mittelalterlichen Wüstung Dorpede bei Marsberg meldet archäologie-online.de.

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Fundstücke KW 9

„Zwei Jahre wissenschaftliche Arbeit auf Hartz-IV-Niveau, ohne Krankenversicherung oder Beiträge in der Rentenkasse.“

Ein solch eigentlich skandalöses Stellenangebot wie das der Landesarchäologie Hessen ist leider für unzählige Kultur-, Geistes- oder Gesellschaftswissenschaftler in Deutschland traurige Realität. Und von einer Befristung auf zwei Jahre können viele wissenschaftliche Hilfskräfte und manche Akademiker des Mittelbaus sogar nur träumen … Der Spiegel schreibt über die alltägliche Ausbeutung von Doktoranden. Die DGUF kritisiert die Stellenausschreibung der Landesarchäologie Hessen.
(Siehe auch die Beiträge in den Fundstücken KW 7-8.)

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Fundstücke KW 7-8

[Dank eines wirklich fiesen Virusinfekts heute die extradicke Zwei-Wochen-Ausgabe …]

Das Schweizer Fernsehen sucht für eine Art historische Doku-Soap namens „Leben wie vor 500 Jahren“ Bauern und Pilger, die einige Zeit unter Beobachtung auf einer Burg leben wollen.

Das Max Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte untersucht, mit welchen Medien die spanische Krone ihre Herrschaft in Südamerika zu festigen versuchte. Weiterlesen

Fundstücke KW 47

Der Spiegel ist offenbar der Ansicht, die wesentliche Qualifikation für Archäologen bestünde darin, Objekte der unterschiedlichsten Zeitstellungen in gereinigtem, ausstellungstauglichem Zustand identifizieren zu können. Dieses Quiz könnte daher in Zukunft langwierige Bewerbungsgespräche ersetzen … Weiterlesen

Fundstücke KW 45

Mit Hil­fe ei­nes so­ge­nann­ten Strei­fen­licht­scans konn­te im Dom zu Speyer ei­ne In­schrift ent­zif­fert wer­den, die lan­ge rät­sel­haft ge­blie­ben war: Der Text auf ei­ner Blei­plat­te, die man im Grab der mit­tel­al­ter­li­chen Kai­se­rin Gi­se­la ge­fun­den hat­te, könn­te hel­fen, das Da­tum ei­ner Teil­wei­he des Doms ex­akt zu bestimmen, schreibt das Online-Portal der Zeitschrift „Damals“.
Update: Weitere Links und der entzifferte Text bei archivalia.hypotheses.org.

Eine weitere Meldung von „Damals“: Digitalscans des „Aberdeen Bestiary“ brachten spannende Details über dessen Entstehung und Nutzung zutage. Weiterlesen

Fundstücke KW 42

Noch einmal #Hastings950: Bericht mit Video über die Nachstellung der Schlacht von Hastings am 14. Oktober 1066 im schweizer Tagesanzeiger.

Schlagzeilen aus der Regensburger Museumsszene sind in letzter Zeit eher negativ: Nach Streitigkeiten um die Ausschreibung einer Stelle als Museumsdirektor/in stellt sich nun ein angeblicher Sensationsfund, ein bislang unbekanntes Werk von Albrecht Dürer, als sensationeller Unfug heraus, wie die Süddeutsche vermeldet.

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Fundstücke KW 41

Um ein Bild von den Anliegen und Bedürfnissen zum Thema »Berufsverband« zu erhalten, führt die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e. V. (DGUF) derzeit eine Umfrage durch. Die DGUF spricht dabei alle in der Archäologie und in archäologienahen Berufen Beschäftigen an. Mehr auf archaeologie-online.de.

Ist in Nordengland ein antiker römisches Schuhgeschäft ausgegraben worden? Nein, es handelt sich tatsächlich um ein Kastell, also eine vonehmlich militärische Einrichtung. Weiterlesen

Fundstücke KW 39

Der Geschichtspark Bärnau hat große Pläne für die Zukunft: In den kommenden Jahren soll dort ein „Archäozentrum“ in Form einer mittelaltelrichen Kaiserpfalz errichtet werden, wie ONetz berichtet.

Doctor Who scheint in Japan seine Geldbörse verloren zu haben: Dort wurden in einer vom 12. bis 15. Jahrhundert bestehenden Burg antike römische und frühneuzeitliche osmanische Münzen gefunden. Recht ausführliche Darstellung auf Spiegel Online, viele Bilder bei CNN (mit Dank an H. Jablonski).

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Fundstücke KW 38

Forschung, die durch öffentliche Mittel, also Steuergelder finanziert wurde, sollte der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung stehen: Was sich anhört wie eine Selbstverständlichkeit, ist in Wahrheit eine ganz tolle, innovative neue Kampagne von Wissenschaftsministerin Wanka, über die Der Spiegel schreibt.

Die Heilbronner Stimme beklagt den Umgang der Stadt mit ihrem historischen Kulturgut, in konkreten Fall mit der heilenden Quelle, die der Stadt einst ihren Namen verlieh. Weiterlesen