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Alle Beiträge aus der Kategorie: Geschichtsschreibung

Jahrestage mittelalterlicher Geschichte 2026

Willkommen im Jahr 2026! Was wird es bringen? Niemand weiß es … Aber dafür lässt sich immerhin festhalten, was sich vor 500 oder vor 1.000 Jahren ereignete, und welche Ereignisse, Erfindungen, Entwicklungen des Mittelalters in diesem Jahr ein Jubiläum begehen können. Hier der jährlich traditionelle, subjektive, unvollständige und gnadenlos eurozentrische

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Die Legende der/des hl. Theodora/us

Das Reimpassional, auch Altes Passional genannt, ist eine Sammlung von mittelhochdeutschen Heiligenlegenden in Reimform. Es entstand im 13. Jahrhundert sehr wahrscheinlich im Umfeld oder durch einen Angehörigen des Deutschen Ordens. Vorlage war wohl vornehmlich die lateinische „Legenda aurea“ des Jacobus de Voragine. Darin findet sich auch die bemerkenswerte Geschichte der

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Tobias Prüwer: 1525. Thomas Müntzer und die Revolution des gemeinen Mannes

Unter den Reformatoren des 16. Jahrhunderts zählt Thomas Müntzer (um 1489-1525) nicht unbedingt zu den bekanntesten – zumindest im Westen der wiedervereinigten Republik. In der ehemaligen DDR hingegen war der Prediger, Theologe und Revolutionär nahezu allgegenwärtig, war Namensgeber von Straßen und Plätzen, Bergwerksschächten und landwirtschaftlichen Kombinaten und etlichem mehr. Sein

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Johann Preiser-Kapeller: Byzanz. Das Neue Rom und die Welt des Mittelalters

Die Geschichte des Mittelalters ist eine ausgesprochen westeuropäische Veranstaltung. Das betrifft nicht nur die Epochengrenzen, die in anderen Regionen völlig anders gezogen werden müssten, sondern z.B. auch die Betrachtung der Quellen. Schon ost- und südosteuropäische Länder wie Polen, Tschechien oder der Balkan spielen in der westlichen Geschichtsschreibung bestenfalls eine untergeordnete

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Werner Meyer: Ein Krieg in Bildern und Versen

„Der Schwaben- oder Schweizerkrieg von 1499, geschildert von einem Zeitgenossen“ Der sogenannte Schwaben- oder Schweizerkrieg hat in der deutschen Geschichtsschreibung relativ wenige Spuren hinterlassen. Der militärische Konflikt zwischen der Eidgenossenschaft und dem Haus Habsburg sowie seinem wichtigsten Verbündeten, dem Schwäbischen Bund, währte von Januar bis September 1499, hatte jedoch eine

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Der heilige Sebastian

Sebastianus stammte wahrscheinlich aus Narbonne im Süden Frankreichs und aus „gutem Hause“. Er wuchs in Mailand auf, wo er Kaiser Diokletian auffiel, der seine Aufnahme in die Prätorianergarde veranlasste. Diese Elitetruppe bildete die persönliche Leibwache des Kaisers, sie erhielt deutlich höheren Sold als die übrigen Truppen und genoss zahlreiche weitere

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Natalie Zemon Davis (1928-2023)

Die amerikanisch-kanadische Historikerin, Kulturwissenschaftlerin und Autorin Natalie Zemon Davis ist tot. Sie galt als eine der wichtigsten Vertreterinnen der Neuen Kulturgeschichte. Ihre Studien zu Humanismus und Reformation, Gender Studies und Judentum nehmen bis heute eine Vorreiterrolle in der interdisziplinären Kulturwissenschaft ein.

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16 Jahre HistoFakt!

Beinahe wäre dieses Jubiläum unbemerkt verstrichen: Seit nunmehr 16 Jahren bietet historische Dienstleistungen rund um die Erforschung, Vermittlung und Darstellung von Geschichte! In dieser Zeit haben wir hunderte von Handschriften des 12. bis 20. Jahrhunderts transkribiert und übersetzt zahlreiche Rechercheaufträge erfolgreich absolviert etliche Publikationen gestaltet, lektoriert und redaktionell betreut dutzende

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Jahrestage mittelalterlicher Geschichte 2022

Willkommen im Jahr 2022 – dem dritten, in dem uns die Corona-Pandemie begleiten und unseren Alltag prägen wird. Bleibt zu hoffen, dass es nicht das dritte Jahr wird, in dem Veranstaltungen, Kurse etc. weitestgehend ausfallen müssen … 2022 ist auch das Jahr, in dem sich die Ersterwähnung meiner Wahlheimat Neunstetten

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Werner Meyer: Haferbrei und Hellebarde

Die Zahl der Einladungen, Einstiege und Einführungen ins Mittelalter auf dem Buchmarkt wird allmählich unüberschaubar. Bei jeder der jährlichen Neuerscheinungen stellen sich daher die gleichen Fagen: Warum? War das nötig? Was macht dieses Werk anders oder gar besser als die bereits existierenden? Werner Meyer, ordentlicher Professor für Geschichte und Archäologie

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