Fundstücke KW 27

Andreas Fasel beschreibt für Die Welt die Arbeit eines Luftbildarchäologen – hört sich nach einem Traumjob an!

Sind „Mittelaltermärkte“ reenactment? Und was ist der Unterschied zur living history?
Das Hobby Mittelalter hat heutzutage viele verschiedene Facetten mit unterschiedlichen Ansprüchen, Ansichten und Auftrittsformen. Benjamin Lammertz verschafft in seinem Blog „In Foro 1300“ einen knappen ersten Überblick.

Mit Kleidung und Ausstattung von „Wikingern“ und Westslawen befasst sich in ihrem Blog die Archäotechnikerin Sylvia Crumbach.

Eindeutig nachmittelalterlich, aber spannend, weil extrem selten: In Rottingen (Kr. Tübingen) wurde die Reste einer Seifensiederei aus dem 18. Jahrhundert freigelegt, wie Die Schwäbische berichtet.

Herrn Jablonski danke ich für den Hinweis auf einen Beitrag der Stuttgarter Zeitung zum Fund eines Weges aus Holzbohlen in Schorndorf – Alter noch unbekannt.

Eindeutig mittelalterlich ist der Bohlenweg, der mit einigen Beifunden in Jüterborg (Brandenburg) freigelegt wurde. Die Meldung dazu findet sich auf Archäologie Online.

Im Archäologieblog auf derstandard.at beschreibt Petra Schneidhofer die Methoden und Ergebnisse archäologischer Prospektionen der Region Gokstad.

Bei Paderborn wurden Spuren einer mittelalterlichen Handwerkersiedlung entdeckt, meldet Archäologie Online.

Im neu gestarteten Blog des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen schreibt Katharina Höntges über die Liebe der Nazis zum Mittelalter und dessen Missbrauch zu Propagandazwecken.

Selbst auf den Seiten des Focus‘ findet sich mal ein seriöser Beitrag zur Geschichte – genauer gesagt zu einem Mainzer Grabstein des 11. Jahrhunderts, der auf einen hier verstorbenen Rabbiner aus Jerusalem verweist.

„Revolutionen?“ lautet das Thema der Vortragsreihe „Salon Sophie Charlotte 2017“ im Videoportal von L.I.S.A. Der Historiker Heinz Schilling widmet sich in seinem Beitrag dem Reformationsjahr 1517 sowie der Rolle Luthers und eines gewissen Nashorns.

Der sogenannte „Karlsgraben“ war ein unvollendet gebliebenes Projekt des namensgebenden Kaisers: Eine schiffbare Verbindung nämlich zwischen Rhein und Donau. Die archäologischen Überreste des ambitionierten Vorhabens werden seit einigen Jahren untersucht, der idw veröffentlicht dazu eine Pressemeldung der federführenden Universität Jena.

Mehr Informationen zum Karlsgraben in dem kurzen Video der Reihe „Wir in Bayern“ (Link entdeckt auf „Tour de Kultur„):

 

Ein Gedanke zu „Fundstücke KW 27

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