Fundstücke KW 3

War Klaus Störtebeker gar kein Pirat, sondern ein Kaufmann und Inkasso-Unternehmer? Das behauptet zumindest der Historiker Gregor Rohmann im Interview mit der ZEIT.

Unter der erst im vergangenen Jahr im Kapitelsaal des Klosters Wedinghausen entdeckten ausgemalten Gruft haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein weiteres Grab mit zahlreichen Knochen gefunden, meldet die Westfalenpost.

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Fundstücke KW 2

Die Meldung der Woche: Forscher der Max-Planck-Gesellschaft haben an den Zähnen einer zwischen 1000 und 1200 n.Chr. auf dem Friedhof des Klosters Dalheim bei Paderborn Spuren von Lapislazuli gefunden. Dabei könnte es sich um den ersten physischen, archäologischen Nachweis für eine mittelalterliche Illustratorin handeln.
Die Meldung findet sich u.a. im Standard, bei Damals und natürlich beim Jenaer Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte selbst.

Im Blog „Kultur und Kunst“ berichtet Wera Wecker über ihren Besuch im Europäischen Hansemuseum in Lübeck.

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Fundstücke 1/2019

Hat Zheng He im 15. Jahrhundert Amerika „entdeckt“? Die Süddeutsche widmet dem chinesischen Seefahrer und Entdecker einen ausführlichen Artikel.

Mit seiner forschungs- und publikumsfeindlichen, weltfremden Entscheidung zu Bildrechten von Museen hat der Bundesgerichtshof nicht nur die Zeit um 100 Jahre zurückgedreht. Das Urteil hat weitreichende (und ausschließlich negative!) Auswirkungen, u.a. auch für Kulturblogger, wie Miss Jones ausführlich darlegt (mit Beispielen aus der Praxis verschiederner Museen).
Drastische Folgen des „katastrophalen Urteils“ sieht auch Klaus Graf von Archivalia.

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Jahrestage mittelalterlicher Geschichte 2019

Welche bedeutenden Geschehnisse ereigneten sich vor 500, 750 oder 1000 Jahren? Welche Jahrestage der mittelalterlichen Geschichte kommen 2019 auf uns zu? Auf welche Feiern, Gedenktage, Debatten müssen wir uns einstellen?

Der jährliche kurze, keineswegs vollständige und schamlos eurozentrische Überblick: Weiterlesen

Fundstücke KW 50

Die älteste Heilige Österreichs starb im 1. oder 2. Jahrhundert und wurde nun dank moderner Forschungsmethoden wohl eindeutig identifiziert. Unklar sind jedoch weiterhin die Ursache ihres Todes und die Gründe für ihre Verehrung, schreibt damals.de.

In Krefeld wurde ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit eine etwa 500 Jahre alte Ofenkachel mit Tannenbaum-Motiv gefunden … Die Meldung stammt allerdings von RP Online, nicht vom Postillon.

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Fundstücke KW 49

Der Standard berichtet über den Fund eines Goldschatzes in Israel, der aus der Zeit der Kreuzzüge stammen dürfte.

„Der Zänker“ ist einer der weniger schmeichelhaften Beinamen mittelalterlicher Herrscher. Über den nicht zu Unrecht so bezeichneten Liudolfinger Herzog Heinrich schreibt Curiositas.

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Fundstücke KW 48

War der Pelzhandel schuld? Theorien zur Ausbreitung der Pest im mittelalterlichen Mitteleuropa gibt es viele. Diese neue These, über die u.a. Der Standard berichtet, hat den Vorteil, auf Genanalysen zu beruhen.

Ekaterini Mitsiou und Johannes Preiser-Kapeller schreiben auf „Das andere Mittelalter“ über Verbrechen und Strafe im mittelalterlichen Byzanz.

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Fundstücke KW 47

Neue Erkenntnisse zur Entstehung des „Domesday Book“ legen nahe, dass diese später begann und länger dauerte als bislang angenommen. So eine Studie, die bei damals.de vorgestellt wird.

Warum sind auf spätmittelalterlichen Darstellungen der Geburt Christi oftmals Beinkleider abgebildet? Und handelt es sich dabei um die Strümpfe der Maria oder die Hosen des Josef? Solchen Fragen geht Martin bei „Neues aus der Gotik“ nach.

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Fundstücke KW 46

„In Nimwegen blättert das Museum Het Valkhof Gebetbuch und Leben der Maria von Geldern auf.“

Und Jens Dirksen schreibt in der NRZ über die Herzogin und die ihr gewidmete Ausstellung

Stammt ein rund 800 Jahre altes Wandgemälde im Deutschen Burgenmuseum ursprünglich aus Frankreich? Florian Stark rekonstruiert für Die Welt die Geschichte des Kunstwerks.

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„Faszination Schwert“ – Begleitband zur Ausstellung

„Faszination Schwert“, Begleitband zur Sonderausstellung des Württembergischen Landesmuseums Stuttgart, Darmstadt 2018.

Vom 13.10.2018 bis zum 28.4.2019 zeigt das Württembergische Landesmuseum Stuttgart die Sonderausstellung „Faszination Schwert“ (siehe meine Besprechung). Die vielfältige, anregende und wirklich toll gestaltete Schau weckte natürlich große Erwartungen an den Begleitband, die dieser – so viel sei vorab verraten – im Großen und Ganzen erfüllen kann. Auch er richtet sich weniger an Experten, Schwert-Historiker und -Enthusiasten, sondern vorrangig an eine breite Öffentlichkeit.
Sei es in Spielen der Kindheit, in Kunst, Fantasy-Literatur, Computerspielen, Filmen und Serien, Comics oder durch Symbole, Statuen der Justitia oder antiker Helden wie Vercingetorix und Arminius – auf die eine oder andere Weise findet sich auch noch im 21. Jahrhundert praktisch jeder Mensch immer wieder mit dem Schwert konfrontiert. Ausstellung und Begleitband widmen sich daher nicht nur den Realien, also Schwertern aus rund 4.000 Jahren Geschichte, sondern in erster Linie den zahlreichen unterschiedlichen Narrativen, den symbolischen und metaphorischen Deutungen und Zuschreibungen, den vielfältigen und oft widersprüchlichen Kontexten, die bis heute mit dieser altertümlichen Waffe verbunden sind.

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