Byron Ferguson: Become the Arrow

„Die Kunst des klassischen Bogenschießens“

Das Wichtigste – oder die Warnung – vorweg: Dies ist kein Lehrbuch des traditionellen, intuitiven, instinktiven, klassischen oder wie-auch-immer genannten Bogenschießens! Anfänger werden an dem Werk wahrscheinlich wenig Freude haben, erfahrene Bogenschützen hingegen erhalten viele nützliche Tipps und Anregungen, die dazu motivieren, den eigenen Schießstil und das regelmäßige Training einmal gründlich zu analysieren und zu überdenken.

Byron Ferguson: Become the Arrow. Meyer & Meyer 2017.

Byron Ferguson: Become the Arrow. Meyer & Meyer 2017.

Byron Ferguson ist einer der besten und (zumindest in den USA) bekanntesten traditionellen Bogenschützen der Gegenwart. In seiner Heimat tritt er regelmäßig in verschiedenen Fernsehsendungen wie „Stan Lee’s Superhumans“ auf. Seine wirklich beeindruckenden Fähigkeiten führt er außerdem auf diversen Messen sowie Benefiz- und anderen Veranstaltungen vor, gelegentlich auch in Europa. Auf bekannten Videoportalen im Internet finden sich zahlreiche Clips die ihn beim Zerteilen einer Spielkarte oder beim Treffen einer Aspirintablette zeigen. Weiterlesen

Fundstücke KW 20

Die in KW 19 erwähnten Fragmente einer altdeutschen Handschrift aus dem 8.-9. Jh. sind wohl erst im 20. Jahrhundert in die Bibliothek des Benediktinerstifts Admont gelangt, wie Der Standard meldet.

Der Standard weiß auch, dass der Finder des 2014 entdeckten größten Wikingerschatzes im Vereinigten Königreich umgerechnet € 2,3 Mio. Finderlohn erhält.

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Fundstücke KW 19

In der Bibliothek der Benediktinerabtei Admont ist ein 1200 Jahre altes Schriftsück aufgetaucht – in deutscher Sprache geschrieben! Hier die Kurzmeldung auf Spiegel Online, hier die kostenpflichtige Langfassung.
Der Standard meldet den Fund des Wörterbuchfragments ebenfalls. Weiterlesen

Technoseum Mannheim

Der Slogan des Museums lautet: „Nichts ist spannender als Technik“. Dem ist natürlich vehement zu widersprechen! Korrekt muss es heißen:“ Nichts ist spannender als Geschichte“! Hatte man vielleicht Angst, der Begriff „Geschichte“ könnte mit zu vielen negativen Assoziationen wie langweiligen Schulstunden, Jahreszahlen, Herrscherbiographien etc. verbunden sein?
Das „Technoseum“ in Mannheim existiert seit 1990, hieß jedoch bis Ende 2009 noch „Landesmuseum für Technik und Arbeit“ – schon wieder so ein negativ konnotierter Begriff! – und ist Generationen von Schülerinnen und Schülern aus dieser Zeit noch als eines der typischen „Pflichtziele“ von Schulausflügen und Klassenfahrten in mäßig guter Erinnerung. Weiterlesen

Fundstücke KW 17-18

Zwei Termintipps: Am Mittwoch, den 10. Mai widmet sich ein kostenloser Vortrag im Historischen Museum Frankfurt Krieg und Kampf der antiken eurasischen Nomaden.
Und am 29.-30. Mai finden die 8. Mannheim-Heidelberger Werkstattgespräche zur Geschichte des Mittelalters statt.

Russische Forscher vermuten, dass das rätselhafte „Voynich-Manuskript“ in mehreren Sprachen verfasst wurde, meldet Der Standard. Weiterlesen

Fundstücke KW 16*

* Jetzt stimmt auch die Wochenzählung wieder!

Maxi Maria Platz stellt auf Archaeologik die Disziplin „Mittelalterarchäologie“ vor.

In Mössingen ist ein Alamannengrab mit einem kopflosen Pferdeskelett entdeckt worden, wie das Schwäbische Tagblatt meldet.

„Warum die Vernetzung unter Wissenschaftlern essentiell ist“ erklärt Petra Schneidhofer im Archäologieblog auf derstandard.at. Weiterlesen

Fundstücke KW 15

Ist die Zombie-Apocalypse keine Erfindung Hollywoods? Funde von verstümmelten Skeletten in England legen nahe, dass bereits unsere mittelalterlichen Vorfahren Angst vor Untoten hatten, wie Der Standard meldet.

In seinem Archäologie-Blog berichtet Der Standard außerdem über die Lufterkundung möglicher Fundstellen. Weiterlesen

Fundstücke KW 14

Auf archivalia.hyptheses.org geht Klaus Graf der Traditionsbildung eines Mordes im Jahre 1367 in Lübeck nach.

Focus Online versucht zu erklären, was Archäologie eigentlich ist (Hinweis: Nix mit Dinosauriern …), warum sie wichtig ist und was sie mit uns Normalsterblichen zu tun hat.

Die Süddeutsche widmet sich den Aufgaben und Methoden der Paläopathologie. Weiterlesen

Der „Brückenheilige“ Johannes von Nepomuk, ein böhmischer Märtyrer

Man begegnet ihm allenthalben, vor allem auf Brücken, aber auch auf Altären, an Hauswänden, an Wegen und gelegentlich sogar auf Gegenständen des Alltags. Meist trägt er die Kleidung des Kanonikers – Soutane und Birett -, den Palmzweig des Märtyrers und ein Kreuz in der Armbeuge. Sein Nimbus wird gelegentlich von fünf Sternen geziert. Doch wer ist dieser Schutzpatron der Brücken und Wege, der Bewahrer vor Hochwasser und dem Tod durch Ertrinken, zugleich Hüter des Beichtsiegels und einer der Landespatrone Böhmens? Weiterlesen