Zu Tisch!

„Die Tafel aufheben“ – der Satz ist auch heute noch geläufig. Er hat seinen Ursprung im Mittelalter, als Tische, an denen das gemeinschaftliche Mahl eingenommen wurde, zuweilen keine soliden, fest verfügten Konstruktionen waren, sondern aus Brettern bestanden, die lose auf Böcke oder Untergestelle gelegt wurden und nach der Mahlzeit wieder entfernt werden konnten.
Der große Saal einer Burg, in dem solche mobilen Konstruktionen bevorzugt zum Einsatz kamen, diente – wie viele andere Räume auch – je nach Bedarf mehreren Zwecken. Dort wurde nicht nur gemeinsam gegessen, sondern auch getanzt, zuweilen gefochten oder geschlafen – es war also praktisch, die Tafeln nach Gebrauch entfernen und platzsparend aufbewahren zu können. Auch im bürgerlichen Haushalt oder auf dem Dorf kamen derartige Lösungen zum Einsatz, die nach Ausweis dieser Darstellung einer Bauernhochzeit von Pieter Bruegel d.Ä. wohl auch mit Hilfe eines ausgehängten Türblatts improvisiert werden konnten.

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Lexikon: Mittelalterliche Maße und Gewichte

Ein Meter ist ein Meter, und ein Kilogramm ist ein Kilogramm – ganz egal, wo auf der Welt, oder was damit gemessen/gewogen werden soll. Was uns heute ganz selbstverständlich erscheint, war Ende des 18. Jahrhunderts eine geradezu revolutionäre Idee (die nicht ganz zufällig im Zuge der Französischen Revolution entstand).
Bislang nämlich hatte nicht nur in den zahlreichen verschiedenen Herrschaften Europas ganz unterschiedliche Maß- und Gewichtseinheiten gegolten. Man unterschied zudem zwischen verschiedenen Anwendungsbereichen: Im Bauwesen etwa galten zuweilen andere Maße als im Textilgewerbe, das Pfund war unterschiedlich schwer, je nachdem, ob es als Handels-, Währungs- oder Apothekereinheit verwendet wurde (siehe „Maße, Zahlen und Gewichte im Mittelalter“ vom 17. März 2020).

Zollstock und Waage als Werkzeuge des Krämers. Nürnberg, Stadtbibliothek Amb. 317.2°, fol. 150r.

Zollstock und Waage als Werkzeuge des Krämers. Nürnberg, Stadtbibliothek Amb. 317.2°, fol. 150r.

Es ist heute nahezu unmöglich, allein die in den mittelalterlichen Herrschaften des deutschen Sprachraums gebräuchlichen Maße- und Gewichtseinheiten präzise auseinanderzuhalten, zumal sich diese im Lauf der Zeit z.T. erheblich verändern konnten – etwa, weil Abgaben von Getreide und Hülsenfrüchten „gehäuft“ gefordert wurden und sich das betreffende Hohlmaß derart vergrößerte, dass es irgendwann dem alten „gestrichenen“ Maß entsprach.
Nicht hilfreich ist dabei, dass Begriffe wie Fuß, Pfund, Elle, Zoll, Morgen, Fuder oder Scheffel nahezu universell verbreitet, aber ganz unterschiedlich definiert waren. Viele dieser Definitionen sind heute nicht mehr bekannt und können allenfalls auf Umwegen erschlossen werden. Die folgende Übersicht mittelalterlicher Maß- und Gewichtseinheiten erhebt daher weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf mathematische Genauigkeit, kann aber immerhin der ersten Orientierung dienen.

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Maße, Zahlen und Gewichte im Mittelalter

„Sed omnia in mensura et numero et pondere disposiuisti.“

Gott als Erschaffer des Universums, Frontispiz einer Bible moralisée, ca. 1220-30. Wien, ÖNB Codex Vindobonensis 2554, fol. 1v.

Gott als Erschaffer des Universums, Frontispiz einer Bible moralisée, ca. 1220-30. Wien, ÖNB Codex Vindobonensis 2554, fol. 1v.

„Du aber hast alles nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet.“ Die Rede ist natürlich von Gott, denn diese Erkenntnis findet sich im Alten Testament, in den Weisheiten Salomons (11,20). Entsprechend wurde der Schöpfer seit dem 12. Jahrhundert gerne als deus geometer oder „vermessender Gott“ mit Messwerkzeugen wie Zirkel oder Winkel dargestellt.
Den Menschen allerdings sind die göttlichen Maße unbekannt. Sie sind in den Plan Gottes nicht eingeweiht und müssen versuchen, die Ordnung der Welt aus eigener Kraft zu entschlüsseln. Und für ihre alltäglichen Bedürfnisse müssen sie sich eigene Maße, Zahlen und Gewichte erschaffen.

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Jahrestage mittelalterlicher Geschichte 2020

Die 20er Jahre stehen vor der Tür, und angesichts der sich verschärfenden Klimakrise, internationaler Konflikte und weiterer Entwicklungen dürfte sich im kommenden Jahrzehnt wohl nichts geringeres entscheiden als das Schicksal der Menschheit …
Aber welche bedeutenden Geschehnisse ereigneten sich vor 500, 750 oder 1000 Jahren? Welche Jahrestage der mittelalterlichen Geschichte kommen 2020 auf uns zu? Auf welche Feiern, Gedenktage, Debatten müssen wir uns einstellen?

Voilá – der jährliche kurze, keineswegs vollständige und schamlos eurozentrische Überblick: Weiterlesen

Konzert und kostenloses Seminar mit „Triskilian“

Am 4. Oktober 2019 um 19:30 Uhr veranstaltet der gemeinnützige Verein „Burglandschaft e.V.“ ein Konzert „Do durch der werlde“ mit der Band „Triskilian“ zur Musik des Mittelalters und der Renaissance in der Zehntscheune Kleinwallstadt.
Die Karten kosten € 13,- im Vorverkauf, € 15.- an der Abendkasse. Der Vorverkauf erfolgt im BIB Eschau, beim Main-Echo in Obernburg, im Rathaus Kleinwallstadt, bei Schreibwaren Mücke Kleinwallstadt und bei Getränkemarkt Ostheimer Kleinwallstadt.

Am darauffolgenden Wochenende 5.-6. Oktober findet darüber hinaus ein Seminar zu mittelalterlichen Musik mit den Mitgliedern des Ensembles statt.
Es stehen drei verschiedene Schwerpunkte zur Auswahl:

  • „Gesang“ mit Jule Bauer
  • „Instrumentenensemble“ mit Dirk Kilian
  • „Percussion (Rahmentrommel)“ mit Christine Hübner

Das Seminar ist KOSTENLOS! Eine vorherige Anmeldung ist allerdings erforderlich, das Formular dazu kann hier heruntergeladen werden.

Programm zum Seminar mit "Triskilian"

Programm zum Seminar mit „Triskilian“

Jahrestage mittelalterlicher Geschichte 2019

Welche bedeutenden Geschehnisse ereigneten sich vor 500, 750 oder 1000 Jahren? Welche Jahrestage der mittelalterlichen Geschichte kommen 2019 auf uns zu? Auf welche Feiern, Gedenktage, Debatten müssen wir uns einstellen?

Der jährliche kurze, keineswegs vollständige und schamlos eurozentrische Überblick: Weiterlesen

Bäuerliche Nachnamen

„Bauer ist nicht gleich Bauer“ stellte Benjamin Lammertz kürzlich in einem Beitrag auf „In Foro 1300“ fest. Er widmete sich darin der sozialen Unterschiede innerhalb der mittelalterlichen Landbevölkerung, die durch eine undifferenzierte (moderne) Kollektivbezeichnung als „Bauern“ verwischt werden.
Leicht überspitzt könnte man gar behaupten, „Bauern“ habe es im Mittelalter überhaupt nicht gegeben! In den Quellen zumindest tauchen sie kaum einmal auf, und falls doch, so meistens nicht in ihrer Eigenschaft als landbearbeitende Nahrungsmittelproduzenten, sondern als Adressaten von Spott und Kritik, aufgrund ihrer (vermeintlichen) groben, derben, unkultivierten, eben „bäurischen“ Sitten – im Lateinischen unterschieden durch die Begriffe agricola (= Landwirt) und rusticus (daher unser Adjektiv „rustikal“, der sprichwörtliche tumbe Bauer).

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Mittelalter & TV, Folge xxx: Vom (Nicht-)Wollen und (Nicht-)Können und einfach-nicht-drum-scheren …

An wen wendet man sich, wenn man sich für die Kochkunst des Mittelalters interessiert: An erfahrene Köche, die seit Jahrzehnten eine mittelalterliche Küche betreiben? An Darstellergruppen, die regelmäßig historische Rezepte auf möglichst authentische Weise nachkochen? An Autoren, Herausgeber oder Übersetzer von mittellterlichen Kochbüchern? An ausgewiesene Historiker, die zum Thema geforscht und publiziert haben?

Nein! Zumindest, wenn man RedakteurIn eines öffentlich-rechtlichen TV-Senders in Deutschland ist, dann weiß man instinktiv, wo man am ehesten kompetente Informationen zu Kochkunst und praktisch allen anderen Aspekten des Mittelalters erfahren kann: Natürlich auf einem … MITTELALTERMARKT!

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Der „Brückenheilige“ Johannes von Nepomuk, ein böhmischer Märtyrer

Man begegnet ihm allenthalben, vor allem auf Brücken, aber auch auf Altären, an Hauswänden, an Wegen und gelegentlich sogar auf Gegenständen des Alltags. Meist trägt er die Kleidung des Kanonikers – Soutane und Birett -, den Palmzweig des Märtyrers und ein Kreuz in der Armbeuge. Sein Nimbus wird gelegentlich von fünf Sternen geziert. Doch wer ist dieser Schutzpatron der Brücken und Wege, der Bewahrer vor Hochwasser und dem Tod durch Ertrinken, zugleich Hüter des Beichtsiegels und einer der Landespatrone Böhmens? Weiterlesen

Jahrestage mittelalterlicher Geschichte 2016

Welche bedeutenden Geschehnisse ereigneten sich vor 500, 750 oder 1000 Jahren? Welche Jahrestage der mittelalterlichen Geschichte kommen 2016 auf uns zu? Auf welche Feiern, Gedenktage, Debatten müssen wir uns einstellen?
Ein kurzer, keineswegs vollständiger und schamlos eurozentrischer Überblick:

Vor mehr als 1.000 Jahren:

Darstellung König Sigismunds in der Dreifaltigkeitskirche Konstanz, 1417-37.

Darstellung König Sigismunds in der Dreifaltigkeitskirche Konstanz, 1417-37.

1016 – Vor 1.000 Jahren:

1066 – Vor 950 Jahren:

Die Schlacht von Stamford Bridge in der Lebensbeschreibung König Edwards, 13. Jh.

Die Schlacht von Stamford Bridge in der Lebensbeschreibung König Edwards, 13. Jh.

1116 – Vor 900 Jahren:

1216 – Vor 800 Jahren:

Landung des frz. Kronprinzen in London. Guillaume Fillastre, La Toison d'or, 15.-16. Jahrhundert.

Landung des frz. Kronprinzen in London. Guillaume Fillastre, La Toison d'or, 15.-16. Jahrhundert.

1266 – Vor 750 Jahren:

Darstellung der Schlacht von Benevent in der Nuova Cronica des Giovanni Villani, 14. Jahrhundert.

Darstellung der Schlacht von Benevent in der Nuova Cronica des Giovanni Villani, 14. Jahrhundert.

1316 – Vor 700 Jahren:

Zeitgenössische Darstellung Papst Johannes' XXII. Avignon, Archives iconographiques du palais du Roure.

Zeitgenössische Darstellung Papst Johannes' XXII. Avignon, Archives iconographiques du palais du Roure.

1346 – Vor 670 Jahren:

Schlacht von Crécy in einer Handschrift der Chroniken Jean Froissarts.

Schlacht von Crécy in einer Handschrift der Chroniken Jean Froissarts.

1416 – Vor 600 Jahren:

Hieronymus von Prag wiird zum Scheiterhaufen geführt. Richenthal-Chronik, Rosgartenmuseum Konstanz, Hs. 1, fol. 59v.

Hieronymus von Prag wiird zum Scheiterhaufen geführt. Richenthal-Chronik, Rosgartenmuseum Konstanz, Hs. 1, fol. 59v.

  • Frühjahr: König Sigismund versucht erfolglos, im Hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich zu vermitteln. In der Folge verschlechtert sich das Verhältnis zwischen dem Heiligen Römischen Reich und Frankreich
  • Als sich die Rückkehr des 1408 gestürzten Alten Rates nach Lübeck abzeichnet, organisiert der Goldschmied Heyno Sobbe als Mitglied des Neuen Rats erfolglos einen Handwerkeraufstand, um das zu verhindern. Er wird verhaftet und am 11. Juni hingerichtet
  • 15. August: Der Vertrag von Canterbury wird als Bündnisvertrag im Rahmen des Hundertjährigen Krieges zwischen König Henry V. von England und König Sigismund geschlossen. Der Vertrag wird bis September ratifiziert, erhält aber in den folgenden Kriegsjahren kaum mehr als symbolische Bedeutung
  • Oktober: In Olmütz kommt es zu einem Aufstand, nachdem der von König Wenzel und dem Prager Erzbischof ernannte Administrator Albrecht von Březí an einer hussitischen Messe teilgenommen hat. Das Konzil von Konstanz benennt am 14. Dezember einen Nachfolger, der jedoch von König und Erzbischof nicht anerkannt wird

1516 – Vor 500 Jahren:

    • 23. Januar: Nach dem Tod Ferdinands II. wird sein Sohn Karl I. König von Spanien. Damit beginnt der Jahrhunderte währende Gegensatz zu Frankreich, das sich von den Habsburgern „umzingelt“ sieht
    • 18. Februar: Geburt Marias I. von England (Maria Tudor, Bloody Mary), Königin von England († 1558)
    • März: Die Orte Uri, Schwyz, Zürich, Basel und Schaffhausen, die den im Vorjahr nach der Schlacht bei Marignano geschlossenen Frieden von Genf ablehnen, stellen dem römisch-deutschen Kaiser Maximilian I. 15.000 Mann für seinen Feldzug nach Oberitalien zur Verfügung. Ein neuerlicher Bruderkrieg mit den anderen eidgenössischen Orten, die Frankreich unterstützen, wird nur vermieden, weil Maximilian I. den vereinbarten Sold nicht aufbringen kann
    • 23. April: In Ingolstadt erlassen die bayerischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. eine neue bayerische Landesordnung. Darin werden u.a. die Zutaten und Höchstpreise für Bier geregelt, weswegen sie im 20. Jahrhundert als bayerisches bzw. deutsches „Reinheitsgebot“ nachhaltige Wirkung entfaltet
    • 23. April: Geburt des Georg Fabricius, protestantischer deutscher Dichter, Historiker und Archäologe († 1571)
Vier Studien von Hanno. Oxford, Ashmolean Museum.

Vier Studien von Hanno. Oxford, Ashmolean Museum.

  • 8. Juni: Tod des Elefanten Hanno, der Lieblingstiers von Papst Leo X., das dieser von König Manuel I. von Portugal zwei Jahre zuvor geschenkt bekommen hatte. Wenig später kursiert ein satirisches Testament des Elefanten, in dem die Zustände in der römischen Kurie angeprangert werden
  • Im August stirbt der niederländische Maler Hieronymus Bosch (* um 1450)
  • 13. August: Gegen den Willen Kaiser Maximilians I. schließen Karl I. von Spanien als Herzog von Burgund und Franz I. von Frankreich den Vertrag von Noyon. Maximilian muss daraufhin seine letzten Positionen in Italien aufgeben
  • 12. November: König Karl I. von Spanien schließt mit Franz von Taxis und seinem Neffen Johann Baptista einen erneuerten Postvertrag. In diesem Vertrag bezeichnet König Karl die beiden als seine Hauptpostmeister (capitaines et maistres des postes) und einzige Post- und Kuriermeister. Franz und Johann Baptista verpflichten sich, Postreiter von Brüssel unter anderem zum französischen Königshof sowie zum Hof Kaiser Maximilians zu stationieren. Auf jeder Wechselstation mit Ausnahme von abgelegenen Routen sollten zwei Pferde gehalten werden. Es dürfen im Rahmen bestimmter Zeitvorgaben ausnahmslos nur königliche Briefe befördert werden. Der Vertrag tritt am 15. November in Kraft
  • 29. November: Der französische König Franz I. schließt mit den Eidgenossen die „ewige Richtung“, in der alle früheren Feindschaften aufgehoben werden und für künftige Konflikte ein Schiedsgericht eingesetzt werden soll. Kein Vertragspartner soll die Feinde des anderen unterstützen, und die Eidgenossen dürfen ihre Eroberungen in Italien mit Ausnahme des Eschentals behalten. Das Tessin fällt damit endgültig an die Schweiz. Als Kriegsentschädigung zahlt Franz I. 700.000 Kronen an die dreizehn Orte der Eidgenossenschaft
  • 19. Dezember: Der französische König Franz I. und Papst Leo X. schließen das Konkordat von Bologna. Franz erkennt darin die Superiorität des Papstes (über die Konzilien) und die Annaten (Abgaben für Übertragung eines geistlichen Amtes) an. Dafür erhält er das Recht, die wichtigen Positionen in der französischen Kirche ohne Einmischung des Papstes zu besetzen
  • Dezember: Thomas Morus‚ staatstheoretisches Werk „Utopia“ wird auf Betreiben Erasmus‘ von Rotterdam in Löwen in lateinischer Sprache erstmals veröffentlicht
  • Götz von Berlichingen ruft angeblich dem Kurmainzischen Amtmann in Krautheim an der Jagst den „Schwäbischen Gruß“ zu
  • In Augsburg wird im Auftrag des Kaufmanns und Bankiers Jakob Fugger unter Baumeister Thomas Krebs mit dem Bau der Fuggerei begonnen, der ältesten noch heute bestehenden Sozialsiedlung der Welt. Die Arbeiten dauern bis 1521
  • Die erste Fassung des aus 40 Gesängen bestehenden Versepos Orlando furioso von Ludovico Ariosto erscheint
  • Lucas Cranach der Ältere malt den Bilderzyklus „Die 10 Gebote
  • Der Spanier Juan Díaz de Solís erreicht vermutlich als erster Europäer mit seiner aus drei Karavellen bestehenden Expedition die Mündung des Río de la Plata und damit das Gebiet der heutigen Staaten Uruguay und Argentinien
Die Zehn Gebote von Lucas Cranach d.Ä. Wittenberg, Rathaus.

Die Zehn Gebote von Lucas Cranach d.Ä. Wittenberg, Rathaus.